Gastro facts

Die Hauptstadt Berlin befindet sich in stetigem Wandel ihrer gastronomischen Kultur. Im Jahr 1850 zählte Berlin insgesamt 102 Gasthöfe, die fast ausnahmslos zur Unterbringung von Fremden und Reisenden dienten. Heute beträgt die Zahl der gastwerblichen Betriebe ca. 11.000 Einrichtungen und diese nennen sich heute Restaurant, Bar, Lounge, Imbiss, Café, Bistro, Grill, Kneipe oder Strandbar.

Die Berliner Restaurantwelt besticht durch ihre Vielfalt. Deutsche und internationale Küche; von einfacher Küche bis zum Gourmettempel, von Europa und Asien bis nach Nord- und Lateinamerika, von Gediegenem bis hin zu Ausgefallenem. Locations mit spannendem Ambiente und außergewöhnlichen Konzepten wachsen wie Pilze aus der Erde. Die gehobene, stilvolle und etablierte Küche lockt ihr Publikum mit Sterneköchen. Die für Berlin typische Döner-Imbisse machen die Stadt selbst bei Feinschmeckern zu einer Attraktion.

Die beliebtesten und bekanntesten Schlemmer-Treffpunkte liegen um die Hackeschen Höfe, am Kufürstendamm, am Savignyplatz, am Gendarmenmarkt und im Nikolaiviertel. Gemütlicher, familiärer und vielleicht nicht so kommerziell, ist der gastronomische Genuss im Prenzlauer Berg, Friedrichshain und Kreuzberg. Hier spiegeln die Lokale das Leben, die Subkulturen und die Szene der Stadt am besten wieder. Aber egal ob in Charlottenburg oder Mitte, der Vielfältigkeit der gastronomischen Szene sind in keinem Bezirk Grenzen gesetzt.

Seine Lieblingsküche kennt jeder, aber wo man sie in Berlin findet, kann schwierig werden. Wer Berlin bewusst entdecken will, traut sich manchmal nicht in die kleinen Gassen, Nebenstraßen oder Hinterhöfe. Überraschungen warten überall in der Metropole, aber ohne Ortskenntnis fällt es einem manchmal schwer, seinen Stammtisch zu verlassen.

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